AdAkta 5 FAQ

Die Liste der häufig gestellten Fragen und ihre Antworten.

Hardware und Betriebssystem

Auf welchen Betriebssystemen kann AdAkta 5 eingesetzt werden?
Windows XP, Windows 7 (32 und 64 bit) und Windows 10. Als Server können alle Windows-Versionen oder auch Linux verwendet werden. Bitte beachten Sie: Nicht alle Funktionen, die AdAkta 5 bietet, werden auch von jeder Windows-Version unterstützt!

Hardware-Voraussetzungen
AdAkta stellt keine besonderen Ansprüche an die Hardware des PC. Die Auflösung der Grafikkarte muss mindestens 1280 x 768 Pixel und 24 oder 32 bit Farbtiefe haben (true color). Für die Darstellung von hochauflösenden Bildern (Röntgen, Digitalkamera) können pro Bild bis zu 48 MB RAM erforderlich sein! Für den Framegrabber "TAKE5" wird ein kurzer PCI-Steckplatz benötigt.

Scanner
Für die wachsende Papierflut in der Arztpraxis empfehlen wir die Anschaffung eines Dokumentenscanners von Avision (z.B. AV186+ oder AV620) oder Fujitsu (fi-Serie).

Achten Sie bitte darauf, dass der Scanner ein TWAIN-Interface hat, damit AdAkta diesen direkt ansteuern kann! AdAkta ist eines der wenigen Archivierungssysteme, für die ein eigenes Scan-Programm entwickelt wurde (viel Aufwand:-). Das ist besonders schnell und sehr einfach in der Bedienung und hat für den Anwender ganz erhebliche Vorteile in der Praxis: Sie wählen einen Dokumenttyp wie Arztbrief oder Laborbefund und drücken auf Scannen - fertig! Alle Scannereinstellungen werden in der AdAkta Datenbank in sog. Scanvorlagen hinterlegt.

Ohne TWAIN-Interface, verwenden Sie einfach das Scan-Programm des Herstellers und speichern die TIFF- oder PDF-Datein in AdAkta.

Als Flachbettscanner können wir Epson und Canon empfehlen, die stets sehr solide TWAIN-Treiber geliefert haben.

Welche Recorder werden unterstützt?
Alle neueren CD- und DVD-Recorder, die MMC unterstützen. Die unterstützten Medien sind CD-R, DVD-R und DVD+R. AdAkta brennt keine DVD-RAM und keine RW-Medien (weil das rechtlich nicht wasserdicht wäre).

Welche Framegrabber können benutzt werden?
AdAkta arbeitet mit der Videokarte TAKE5. Diese ist direkt eingebunden (kein MCI oder ActiveX o.ä.), wodurch die angenehme Bedienung, die hohe Geschwindigkeit und hervorragende Bildqualität erreicht werden.

Kann AdAkta auch auf einem Windows Terminal Server eingesetzt werden?
Ja. AdAkta 5 läuft auch auf einem WTS. Es gibt jedoch technische Einschränkungen, die jedes Programm betreffen und nicht speziell AdAkta: Sie können nicht scannen, nicht auf dem lokalen Drucker drucken, keine Digitalkamera etc. anschließen.

Für welche Praxissysteme gibt es eine Schnittstelle?
Sie können alle Praxissysteme, die eine GDT-Schnittstelle haben, an AdAkta anbinden. Darüber hinaus hat AdAkta viele frei konfigurierbare Schnittstellen, mit denen jedes beliebige Verwaltungsprogramm angebunden werden kann.

AdAkta-Eigenschaften

Light oder Profi?
Die Profi-Version benötigen Sie für die Aufnahme von Ultraschall, Endoskopie etc. mit der Videokarte TAKE5. Die Profi-Version ist auch sinnvoll, wenn Sie eine Digitalkamera verwenden, wegen der schönen Vergleichsmöglichkeiten von Bildern!

Mit der Profi-Version können Sie Bilder auf einem anderen Drucker ausgeben als die Dokumente vom Scanner oder Fax. AdAkta 5 merkt sich dabei die unterschiedlichen Druckereinstellungen unabhängig vom Windows Standard-Drucker.

Wie viele Nutzerlizenzen brauche ich?
Netterweise sind die AdAkta-Lizenzen nicht auf den Arbeitsplatz bezogen, sondern auf den gleichzeitigen Zugriff auf das Archiv. Beispiel: Sie haben 10 PCs in der Praxis und eine AdAkta-Lizenz für vier Nutzer. Dann können Sie von jedem PC auf das Archiv zugreifen. Wenn sich vier Nutzer im Archiv angemeldet haben, erhält der fünfte Nutzer eine entsprechende Meldung und muss warten, bis ein anderer AdAkta beendet.

Wie viel Speicherplatz braucht ein Bild?
Weniger als Sie denken, denn die Bilder werden komprimiert! Die Kompressionsrate hängt allerdings stark vom Bildinhalt ab. Deshalb bitte in Zweifelsfällen rückfragen oder Testbild schicken.

Bild Speicher [KB]
 DIN-A4-Seite (S/W 150 dpi) 50
 Ultraschallbild (Graustufen)  500
 Endoskopie, Farbdoppler (24 bit Farbe)  1.200
 Röntgenbild (DICOM3)  8.000 - 32.000

Kann man Faxe auch ohne zu scannen in AdAkta archivieren?
Ja. Wenn Sie FRITZ-Fax, WINFAX o.ä. haben, können die Faxe via Bildimport im TIFF-Format direkt archiviert werden.(siehe Archivierung von Faxen). Die Zuordnung zum Patienten erfolgt genau wie beim Scannen.

Kann man archivierte Bilder als Fax schicken?
Ja. Drucken Sie einfach das Bild auf den entsprechenden Drucker, z.B. "FRITZ!Fax Drucker".

Lassen sich Sprach-Dateien oder mp3-Dateien archivieren?
Ja. Einfach per Drag & Drop oder über die Import-Funktion (F7) speichern.

Hat AdAkta eine Texterkennung (OCR)?
Nein. OCR-Programme sind meist schon im Lieferumfang des Scanners enthalten. Eine gescannte oder archivierte Seite kann über die Zwischenablage an das OCR-Programm übergeben und als ASCII- oder Word-Datei ausgegeben werden. Wichtig: Nur die bildhafte Archivierung ist rechtlich zulässig!

Kann man Bilder aus anderen Programmen oder Screenshots archivieren?
Ja. Bilder können als BMP-, TIFF- oder JPEG-Datei importiert werden. Screenshots (mit ALT+DRUCK erzeugt) werden über die Zwischenablage hereingeholt.

Kann man AdAkta auch ohne Praxissystem einsetzen?
Ja. Jedes Dokument wird dann unter einem "Aktenzeichen" abgelegt. Diese Aktenzeichen werden auf der Maske "Listen" (F2) angelegt.

Kann man Word- oder PDF-Dokumente archivieren?
Alle Dokument-Dateien können Sie einfach per Drag & Drop auf AdAkta ablegen und wie gewohnt zum Patienten speichern. Beim Aufruf des Dokuments wird das zugehörige Programm gestartet, z.B. der Acrobat Reader für PDF.

Können gescannte oder archivierte Dokumente nachträglich bearbeitet werden?
Nein. Archivierte Dokumente sind echte Dokumente, die nicht verändert werden dürfen. Jedoch lassen sich Dokumente oder Teile daraus importieren, bearbeiten und dann als neues Dokument archivieren. Das "Original" muss aber unverändert bleiben.

Kann man mit AdAkta am Server arbeiten?
Wir empfehlen, den Server in Ruhe zu lassen! In einem kleinen peer-to-peer Netzwerk können Sie den "Server" auch zum ansehen von Dokumenten nutzen. Aber bitte nicht zum scannen oder brennen von CD/DVD

Bildgebende Verfahren

Kann man ein Ultraschallgerät oder Endoskop anschließen?
Ja. Alle Geräte, die ein Standard-Videosignal liefern, werden über den Framegrabber TAKE5 von DAISY angeschlossen. Dieser Framegrabber verarbeitet sowohl FBAS- als auch S-Video (auch SVHS oder Y/C genannt). Er hat einen BNC- und zwei miniDIN-Anschlüsse.

Wenn das Gerät über eine DICOM3-Schnittstelle verfügt, können die Untersuchungen auch über das DICOM-Modul (Zusatzmodul) von AdAkta archiviert werden.

Lassen sich die US-Bilder auch über Fußschalter aufnehmen?
Ja. Unser Fußschalter wird an die serielle Schnittstelle angeschlossen.

Kann man Bilder von CT, MR oder Digitalem Röntgen archivieren?
Jein! Für das einlesen und speichern solcher Bilder wird das DICOM-Modul (Zusatzmodul) von AdAkta benötigt. Allerdings können Sie die Bilder von Digitalem Röntgen nicht anzeigen, weil dafür ein spezieller Viewer für die Darstellung von Bildern mit 16bit Tiefe erforderlich ist (wie MedView, welches wir mit AdAkta PACS ausgeliefert haben).

Kann man EKG-Diagramme archivieren?
Ja, wenn die Auswertesoftware des EKG-Herstellers diese im TIFF- oder PDF-Format zur Verfügung stellt. Sie können auch einen ScreenShot machen (ALT+Druck) und das Bild über die Zwischenablage speichern.

Bedienung

Darf man die gescannten Originale vernichten?
Jein. Wird in einem Strafprozess der Ausdruck eines digital archivierten Dokuments vorgelegt, muss die Gegenseite den Nachweis führen, dass das Dokument manipuliert wurde (Beweislastumkehr, siehe Artikel in Ärzte Zeitung Nr. 176 / 1. Oktober 1997, S. 23-24). Wer ganz sicher sein will, lagert das Papier einfach sequentiell in Kartons im Keller. In AdAkta wird ein Eingangsstempel und eine fortlaufende Dokumentnummer automatisch erzeugt. Genaueres zur Dokumentenechtheit finden Sie unter Dokumentenechte Archivierung.

Bei Bildern vom US, der Endoskopie und der Digitalkamera gibt es keine Vorschrift, die Sie auf ein Medium festlegt. Bei Röntgenbildern gilt die deutsche Röntgenverordnung S.18.

Dokument beim falschen Patienten gespeichert?
Einfach in der Maske "Dokument suchen" auf den Knopf "Info" (F4) klicken und den richtigen Patienten/Akte in die Dokument-Info eintragen. Speichern und fertig.

Wie lösche ich ein Dokument?
In AdAkta gibt es einen Mülleimer (Akte "Storno"), in den Sie alles Überflüssige werfen können. Vorläufige Entlassberichte o.ä. können Sie auch bei der Anlage des Dokument-Typs (F2) als löschbar definieren. Solche Dokumente können Sie dann mit der ENTF-Taste unwiederbringlich löschen.

Kann man direkt aus dem Praxissystem ein Dokument aufrufen?
Bei einigen Systemen (z.B. x.concept, x.isynet) ist das möglich.

Kann man zwei Untersuchungen vergleichen (vorher/nachher)?
In der PROFI-Version können Sie zwei oder vier Untersuchungen parallel einsehen und auch synchron darin zoomen, scrollen und blättern.

Kann man Bilder nebeneinander ausdrucken?
Beim Ausdruck legen Sie fest, wie viele Bilder auf eine Seite gedruckt werden. Außerdem können Sie auch das Layout bestimmen sowie die Bildgröße, Titel und Bildunterschriften.

Media Manager

Welche Speichermedien werden von AdAkta unterstützt?
AdAkta brennt direkt die Standard-Medien CD-R, DVD-R und DVD+R (Zusatzmodul "Archivierung auf CD/DVD" erforderlich). Es werden keine Double-Layer Medien gebrannt.

Wozu brauche ich überhaupt die Archivierung auf CD/DVD?
Die Archivierung auf CD/DVD dient der forensischen Sicherheit, aber auch der Datensicherheit (siehe Sicherheit durch Archivierung auf CD/DVD). Bei großen Datenmengen können Sie in Verbindung mit der Virtual Jukebox auch die tägliche Sicherung des Servers entlasten.

Wie werden die Daten auf CD und DVD ausgelagert?
Über das Zusatzmodul "Archivierung auf CD/DVD" werden die Archiv-Medien direkt aus AdAkta gebrannt. Der MediaManager verwaltet dabei automatisch, welche Dokumente schon archiviert wurden und meldet, wenn genügend Daten zum brennen einer kompletten CD/DVD vorliegen. Archivierte Dokumente können auch automatisch vom Server gelöscht oder auf die VJB verschoben werden.

Wie wird die richtige CD oder DVD gefunden?
Bei "Dokument suchen" sehen Sie stets die Liste aller archivierten Dokumente, egal wie alt das Dokument ist und auf welchem Medium es sich befindet. Durch den MediaManager wird jedes Dokument automatisch auf dem richtigen Medium gefunden. Ist die entsprechende CD/DVD nicht eingelegt, wird der Benutzer dazu aufgefordert. Mit dem Zusatzmodul "Virtual Jukebox" können Sie alle Medien auf einer separaten Festplatte (im Server oder irgendwo im Netzwerk) ablegen.

Kann man CD-Wechsler oder Jukeboxen verwenden?
Ja. Wir empfehlen allerdings den Einsatz unseres Moduls Virtual Jukebox, das wesentlich preisgünstiger und schneller ist!

Können CDs, die mit einer älteren AdAkta-Version erstellt wurden, in der VJB abgelegt werden?
Ja. Der MediaManager listet alle bisher archivierten Medien auf. Da bei älteren Versionen von AdAkta die CDs paarweise gebrannt wurden, stehen beide CDs mit verschiedenen Seriennummern in der Liste. Sie müssen nur eine der beiden CDs auf die VJB ablegen. Die entsprechenden Dokumente werden nicht automatisch vom Server entfernt!

 

Wichtiger Hinweis: Alle Angaben sind ohne Gewähr! Diese Informationen wurden nach bestem Wissen zusammengestellt, aber Fehler sind nicht ausgeschlossen. Es gibt keine Gewährleistung für den vollen Funktionsumfang auf jedem PC oder Server oder in Verbindung mit einer bestimmten Software oder Hardware. Die tatsächliche Funktionalität auf einem bestimmten System können Sie mit der Demo-Version jederzeit verifizieren.

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